## page was renamed from Host Initialisation/Dell 2950 1950 #acl DvGroup:read,write,revert,admin All:read Diese Seite beschreibt die nötigen Schritte, um einen Dell Poweredge 1950 oder 2950 zu installieren. <> == Doku == * file:///project/dell_x950/DRAC5_Manual * file:///project/dell_x950/Hardware_Owners_Manual == VAMOS Einträge == Zuerst müssen für jeden Rechner zwei Einträge für folgende Bestandteile des Servers in VAMOS vorgenommen werden: 1. Den eigentlichen Rechner 1. Den Serviceprozessor auf der DRAC Karte. Der Name hat die Form sp- Anders als beim 1850/2850 fungiert die NIC des SP hier auch als Schnittstelle zum BMC. Die Einträge für host.serial_number sowie interface.ether können erst einmal frei gelassen werden. Sie werden später ermittelt. Es bietet sich auch an, host.pxe gleich auf "linux" oder "windows" zu setzen. == Remote Access Konfiguration == === Entweder: Mit Monitor und Tastatur === Vor dem Einschalten müssen Monitor und (USB) Tastatur an den Server angeschlossen werden. Beides geht an der Frontseite. Nach dem Einsch alten nun die vielen Initialisierungen vom BIOS beobachten und warten bis "Press Crtl-E for Remote Access Setup" erscheint. Nach Eingabe von Ctrl-E erscheint folgendes Menü:<
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> {{attachment:pe1950rac1.png}} Nun sind folgende Einstellungen vorzunehmen: 1. '''IPMI over LAN aktivieren''' (Taste `->`) und die folgende Warnung absegnen. 1. '''NIC Selection''' muß auf '''dedicated''' stehen. Das ist die Standardeinstellung. 1. Unter '''LAN Parameters''' die '''IP-Adresse''' und das '''Gateway''' des SP eingeben. 1. Wichtig ist noch die Eingabe des '''Passworts für root''' unter '''LAN User Configuration'''. Kurz nach dem Verlassen des Menüs mit ESC und "Exit Saving Changes" sollte der SP/BMC unter der neuen Adresse erreichbar sein. Alle weiteren Schritte können dann vom Arbeitsplatz aus erledigt werden. Das eben gesetzte Passwort gilt für alle Zugriffsmethoden (IPMI, SSH, HTTPS). Siehe [[Remote_Management]]. === Oder: Mit Notebook und gedrehtem Patchkabel === Hier nutzt man die Voreinstellung der DRAC5-Karte. Nachdem Notebook und DRAC5-Port verbunden sind: {{{ # /sbin/ifconfig eth0 up 192.168.0.1 netmask 255.255.255.0 # ssh 192.168.0.120 }}} Login as root, password: calvin . {{{ $ racadm setniccfg -s }}} Dann Ausloggen und den DRAC5 (wieder) an den Switch anschließen. Nach ein paar Sekunden ist er unter der neuen Adresse erreichbar. == Übertragung von Systeminformationen ins VAMOS == === MAC Adresse des SP === Die MAC-Adresse des SP läßt sich (u.a.) auf folgende Weise ermittlen: * Web Interface, ipmitool .... lan print 1, ssh sp- racadm ifconfig * Bsp: {{{ mac=`ssh root@sp- racadm getsysinfo | grep 'MAC Address' | awk '{print $4}'` vamos_cmd -m host sp- interface.ether=$mac }}} === Seriennummer des Systems === {{{ st=`ssh root@sp- racadm getsysinfo | grep 'Service Tag' | awk '{print $4}'` vamos_cmd -m host host.serial_number=$st }}} === MAC Adresse der ersten NIC des Systems === Ein skriptbarer Weg ist mir nicht bekannt. Nur im BIOS sind die MAC-Adressen auslesbar. == DRAC5 == Die Konfiguration kann auf zwei Arten erfolgen: 1. Über das Webinterface - Dies ist mühselig und folgendes muß beachtet werden: * Nur seamonkey benutzen - Kommando: `mozilla https://sp-` . Firefox geht nicht. * Die Standardfunktionen gehen auch ohne root-Rechte, aber für damit Remote Console und Virtual Media funktionieren muß der Browser von root gestartet werden. 1. Über das Skript /project/dell_x950/scripts/generate_drac5_config.sh * Aufruf wie folgt: {{{ /project/dell_x950/scripts/generate_drac5_config.sh }}} * Dieses Skript setzt alle nötigen Konfigurationsparameter über den SSH-Server der DRAC-5 Karte. Da der paßwortlose Zugang leider noch nicht möglich ist, muß hier einmalig das Paßwort des SP angegeben werden. == BIOS == === Stromsparfunktion aktivieren === Die Einstellung nennt sich "Demand-Based Power Management":<
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> {{attachment:pe1950-bios0.png}} === Zweite Netzwerkschnittstelle deaktivieren falls sie nicht benötigt wird === Sonst: Aktiviert lassen ohne PXE (Standard). Unter ''Integrated Devices:''<
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> {{attachment:pe1950bios1.png}} === LCD Anzeige === Als ''User Defined String'' setzen: - .<
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> {{attachment:pe1950bios2.png}} === AC Power Recovery: Off === Der Standard ist ''Last''. Das wollen wir ''nicht''.<
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> {{attachment:pe1950bios3.png}} === Keyboards Errors: Do Not Report === {{attachment:pe1950bios4.png}} == RAID == Die Standardeinstellungen sind nicht optimal, außerdem ist ggf. der RAID-Level zu ändern. Also der Aufforderung "Press Ctrl-R" während des Bootens nachkommen um ins Controller Setup zu gelangen. === RAID-Level ändern / Neues Virtual Drive anlegen === 1.#1 Virtual Drive 0 anwählen, mit F2 ins Kontextmenü, und das VD löschen:<
> {{attachment:pe1950raid2.png}} 2.#2 Mit F2 auf "No Configuration Present" ins Kontextmenü, neues VD erstellen:<
> {{attachment:pe1950raid3.png}} 3.#3 Für den Moment wählen wir folgende Einstellungen (für RAID-0 und RAID-1):<
> {{attachment:pe1950raid4.png}} * Stripe Size: 64k (Default) * '''Read Policy''': Adaptive Read Ahead * '''Write Policy''': Write Back Die Initialisierung eines RAID-1 aus zwei 73 GB Platten dauert ca. 15 Minuten. Wenn man unter '''VD Size''' weniger als die maximale Größe einstellt, kann man später im Hauptmenü unter ''Space Allocation'' -> ''Free Space'' ein weitere VDs anlegen. Diese müssen denselben RAID-Level wie das erste haben, aber Parameter wie die Stipe Size oder Cache Policy können anders sein. Das Array so auf mehrere VDs zu verteilen kann aus zwei Gründen sinnvoll sein: 1. GRUB kann nur von Devices mit DOS-Partitionstabelle booten, und die läßt sich nur auf Devices mit maximal 2 TB anlegen. Man erstellt dann ein VD0 fürs System mit z.B. 40 GB und ein VD1 (und evtl. weitere, um acuh diese unter 2 TB zu halten) für die Daten. 2. Um das Daten-VD mit größeren Stripes (128 KB) und evtl. anderer Cache-Policy zu betrieben. === Einstellungen ändern === 1.#1 Virtual Drive 0 anwählen, mit F2 ins Kontextmenü, "Properties" auswählen:<
> {{attachment:pe1950raid1.png}} == Utility Partition == Die Utility Partition wird z.B. durch das Neuanlegen des Raids zerstört. Sie kann jedoch bei der Installation automatisch wieder angelegt werden. Dazu ist es nötig, in der cks-Datei des Rechners folgende Einstellungen vorzunehmen: {{{ $cfg{PREINSTALL_SCRIPTS} = 'dell_x950'; $cfg{POSTINSTALL_SCRIPTS} = 'default dell_x950'; }}} Außerdem muß natürlich die Partitionierungskonfiguration diese Partition berücksichtigen. Bsp: {{{ $cfg{PARTITIONS} = " verbatim { part /diag --onpart sda1 --fstype vfat ... } }}} === Manuelles Anlegen der Utility Partition === Hierzu bootet man die ''Installation and Server Management CD'', z.B. als "Virtual Media". Ein ISO-Image liegt in `/project/dell_x950/Isos` . ==== Update 2008-03-20 ==== Die neue CD heißt "System_Build_and_Update_Utility". Man kann "Create Utility Partition" nicht mehr im graphischen Menü auswählen :-( Sattdessen muss man 1.#1 schon beim Booten der CD mit F3 die ''Advanced Options'' wählen 2.#2 dann die letzte Option ''DTK Commandline utility'' booten {{attachment:upinit1.png}} 3.#3 man erhält eine Bash unter Linux :-) {{attachment:upinit2.png}} Ggf. kann man existierende Partitionen nun mit fdisk entfernen. 4.#3 dann: {{{ # export PATH=/opt/dell/toolkit/template/scripts:$PATH # upinit.sh -d=/dev/sda -s=32 -f=/opt/dell/toolkit/systems/upimg.bin }}} {{attachment:upinit3.png}}